logo katwarnWürzburg - Schwere Unwetter, Starkregen und Überflutungen wüten derzeit in vielen Regionen Deutschlands. Um die betroffenen Menschen schnell zu informieren und wichtige Verhaltenshinweise zu geben, haben viele Regionen in Deutschland, darunter auch der Landkreis Würzburg, das Handy-Warnsystem „KATWARN“ als Ergänzung zu Rundfunk, Sirenen und Lautsprecher eingeführt.

Zusätzlich zu den deutschlandweiten Unwetterwarnungen der Bundesbehörde „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) senden die regional angeschlossenen Leitstellen und Landeslagezentren über KATWARN ortsgenaue Warnungen direkt an die betroffenen Menschen. Voraussetzung: Sie haben sich die kostenlose Warn-App „KATWARN“ auf ihr Smartphone heruntergeladen oder sich für den SMS- und E-Mail-Service registriert.

Landrat Eberhard Nuß empfiehlt deshalb auch allen Landkreisbürgerinnen und –bürgern, sich den kostenlosen KATWARN-Dienst aufs Smartphone zu holen. In Unwetter- oder Gefahrenlagen sind möglichst breit gefächerte Informationswege wertvoll. Deshalb hat der Landkreis Würzburg im Oktober letzten Jahres diesen Dienst für den Katastrophenschutz aktiviert.

Das kommunale Warnsystem KATWARN warnt Menschen in Gefahrensituationen ortsgenau auf ihrem Mobiltelefon. Rund 230 Mal wurde das System in dieser Woche aktiviert und über eine Million Warnnachrichten versendet. Doch um möglichst viele zu erreichen, müssen sich die Menschen zunächst freiwillig am System anmelden.

Anmeldung bei KATWARN

Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung für das iPhone im App Store, für Android Phone im Google Play Store, für Windows Phone im Windows Store.

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl. SMS an Servicenummer 0163 – 755 88 42: „KATWARN 12345 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen: www.katwarn.de

 

Dieser Bericht beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Würzburg vom 7.6.2016 - Pressestelle Eva-Maria Schorno M.A.


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