2017 09 kampagne eroeffnung redner vorsRettungsgasse noch immer nicht im Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer

Auf der 24. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV Bayern) am 16. September 2017 in Altötting wurden die rund 300 Delegierten und Gäste durch den Vorsitzenden Alfons Weinzierl über die Arbeit des Verbands im vergangenen Jahres und über die zukünftigen Projekte informiert. Besonders hervorgehoben wurde dabei:

Förderung Jugendschutzbekleidung

Zum 1. Oktober diesen Jahres wird ein Sonderförderprogramm zur Unterstützung der Jugendfeuerwehren starten, wie Alfons Weinzierl in seiner Rede verkünden konnte. Die Freiwilligen Feuerwehren erhalten für die Bekleidung der Jugendlichen vom Freistaat Bayern nun Zuschüsse für Neubeschaffungen.

Rettungsgasse

Leider ist das Bilden der Rettungsgasse noch nicht im Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer verankert. Der LFV Bayern fordert höhere Strafen und Fahrverbote bei Missachtung und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur bei Stau sondern sobald der Verkehr ins Stocken kommt, eine Rettungsgasse zu bilden und diese frei zu halten. Die Rettungsgasse rettet Leben, jede Minute zählt! Auch sollten neue Techniken gefördert werden, die den Fahrer auf die Bildung einer Rettungsgasse hinweisen oder das Fahrzeug entsprechend beeinflussen.

Fehlende Mittel für den Katastrophenschutz

Die vom Bund im Jahr 2007 zugesagten Mittel für den Katastrophenschutz fehlen leider immer noch. Der Vorsitzende fordert vom Bund und Land die Aufstockung der zugesagten Mittel, da immer großflächigere Unwetterlagen auf uns zu kommen, die leider auch immer in kürzeren Abständen folgen. Die Katastrophenfälle der letzten Jahre haben die Notwendigkeit einer überörtlichen Katastrophenschutzausstattung deutlich aufgezeigt. Das Gesamtsystem Katastrophenschutz, muss laufend an die sich ständig verändernden Anforderungen und die sich fort entwickelnden Einsatzmöglichkeiten, angepasst werden. Dafür ist die Bereitstellung finanzieller Mittel unerläßlich.

Digitalfunk

Leider gibt es bis heute noch gravierende Probleme beim Digitalfunk. Unter anderem ist die digitale Alarmierung ist aufgrund immenser Kosten und technischer Probleme noch immer nicht möglich. Für die Bürger besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis. Denn es wird aktuell noch analog alarmiert, was einwandfrei funktioniert.

 

Zahlreiche Infos zur Eröffnung der Kampagne auf der Internetseite des LFV Bayern e.V.

 

Dieser Bericht beruht auf einer Pressemitteilung des LFV Bayern e.V. - Text und Foto: LFV Bayern e.V.

 


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