10Massive Verkehrsbehinderungen auch im Würzburger Stadtgebiet

Theilheim/Rottendorf - Mehrere Sattelzüge sind am Donnerstagmorgen auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt verunfallt. Hergang und Ursache des Unfalls sind derzeit noch unklar. Die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried ist mit zahlreichen Streifen im Einsatz. Es kommt zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn und den Umleitungsstrecken (Stand 10.00 Uhr).

Um 07.00 Uhr ist es auf der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Insgesamt waren nach derzeitigem Erkenntnisstand sieben Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, davon waren fünf Fahrzeuge 40-Tonner. Außerdem waren ein Kleinlaster und ein Pkw betroffen.

Ein eingeklemmter Lkw-Fahrer wurde aus dem Führerhaus gerettet und zur Behandlung seiner schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Zudem ist ein leicht verletzter Pkw-Fahrer zu vermelden, der medizinisch betreut wird. Der Sachschaden wird sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Da die Laster ineinander verkeilt waren, war es für die zahlreichen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zunächst schwierig, an die Unfallstelle direkt heran zu kommen. Auch für die Abschleppdienste hat sich dies kompliziert gestaltet.

Die drei Fahrspuren in Fahrtrichtung Frankfurt waren komplett gesperrt, die umfangreichen Bergungsmaßnahmen, für die auch ein Kran benötigt wurde, zogen sich über mehrere Stunden hin.

Auf der A 3 hatte sich rasch ein kilometerlanger Rückstau gebildet. Auch die Umleitungsstrecken waren völlig überlastet. Insbesondere durch Bauarbeiten auf der Bundesstraße 8 bei Rottendorf kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen auch im Bereich des Greinbergknotens. Deshalb waren die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried mit Unterstützung von weiteren Dienststellen nicht nur auf der Autobahn, sondern auch im Bereich der Bundesstraße 8 und des Greinbergknotens im Einsatz, um das erhöhte Verkehrsaufkommen zu lenken.

Die Klärung der Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte zunächst ein 65 Jahre alter Lkw-Fahrer seinen Sattelzug verkehrsbedingt im stockenden Verkehr abbremsen müssen. Ein von hinten herannahender zweiter Lkw-Fahrer bremste seinen Laster anschließend ebenfalls stark ab. Der 46-Jährige mit dem Sattelzug dahinter erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr in den zweiten Sattelzug. Der Aufprall war so heftig, dass das Führerhaus des 40-Tonners abgerissen wurde und der 46-Jährige darin eingeklemmt war. Der Auflieger des zweiten Sattelzuges geriet nach dem Zusammenstoß derart ins Schlingern, dass er entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Bei weiteren Folgeunfällen waren noch ein weitere Lkw, ein Kleinlaster und ein Pkw beteiligt. Der genaue Hergang des Unfallgeschehens ist derzeit noch unklar (Stand 15.00 Uhr).

Von Seiten der Feuerwehren waren aus dem Landkreis Würzburg die Freiw. Feuerwehren Rottendorf, Randersacker und Eibelstadt, Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, Kreisbrandinspektor Mathias Olbrich und Kreisbrandmeister Marco Höhn, aus dem Landkreis Kitzingen die Freiw. Feuerwehr Biebelried im Einsatz.

 

Dieser Bericht beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken. - Fotos: Pascal Höfig


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