2018 02 02 jgd versammlung

Gelchsheim - Über zahlreiche Übungen, Prüfungen und andere Aktivitäten konnte Kreisjugendwart Dominik Olbrich bei der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr des Landkreises Würzburg berichten.

Als Ehrengäste konnte Olbrich Landrat Eberhard Nuss, Bürgermeister Hermann Geßner und der Vorsitzenden des Kreisjugendringes Manuela Schneider willkommen heißen.

Von der Führung der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, die Kreisbrandinspektoren Heiko Drexel und Christian Neeser, sowie zahlreiche Kreisbrandmeister anwesend.

Begrüßen konnte er außerdem Ehrenkreisbrandrat Heinz Geißler, stellvertretenden Bezirksjugendwart Unterfranken Günther Rupkalvis und die Kreisjugendsprecherin Julia Rupkalvis.

 

 

Stärkemeldung

Mit 941 Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg ist die Gesamtzahl leicht gestiegen. In den 113 Freiwilligen Feuerwehren und 1 Werkfeuerwehr bestehen weiterhin 94 Jugendfeuerwehrgruppen. 85 Jugendliche konnten im Jahr 2017 in die aktiven Feuerwehren übernommen werden. 59 Jugendliche sind aus den Jugendgruppen ausgeschieden.

Leistungsprüfungen und Wettbewerbe

An der Bayerischen Jugendleistungsprüfung nahmen 94 Jugendliche aus 16 Feuerwehren teil. Der Jugendflamme stellten sich 81 Jugendliche in der Stufe 1, 34 Jugendliche in der Stufe 2 und 3 Jugendliche in der Stufe 3. Insgesamt 118 Feuerwehranwärter aus 14 Feuerwehren. Am Wissenstest der Jugendfeuerwehr Bayern nahmen im Herbst insgesamt 569 Jugendfeuerwehrler aus 73 Feuerwehren teil.

Die Jugendfeuerwehr Sommerhausen nahm mit 10 Jugendlichen am Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Weiden in der Oberpfalz teil. Mit 1390 Punkten belegten Sie am Ende den 21. Platz.

Zeltlager und Jugendwartseminar

Als Highlight des Jahres konnte die Jugendfeuerwehr Landkreis Würzburg 25 Jahre Kreisjugendzeltlager feiern. Am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr nahmen 200 Jugendliche und Betreuer aus 18 Feuerwehren teil. Rund 30 Personen sorgten im Helferteam für einen reibungslosen Ablauf.
Beim Jugendwartseminar bildeten sich 30 Gruppenleiter aus e18 Feuerwehren in den Themen Lernen, lernen, Wie lernen unsere Jugendlichen am besten?, Ausbildung heute, Wissen besser vermitteln, Nachwuchssorgen, Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr.

Zahlreiche Jugendfeuerwehren trafen sich zu Jugendgroßübungen, 24-Stundenübungen oder Aktionstagen und stärkten damit die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren und den Zusammenhalt innerhalb der eigenen Feuerwehr.

Ehrungen

Im Laufe des Jahres 2017 wurde an Matthias Kaiser, Simon Stockmann, Johannes Urlaub und Stefan Karch für ihr Engagement für die Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber verliehen.

Grußworte

Bürgermeister Hermann Geßner ging in seinem Grußwort auf die Arbeit der Feuerwehren ein und bedankte sich bei allen Feuerwehren und Jugendfeuerwehrn für Ihr ehrenamtliches Engagement. So erfreut sich Geßner besonders über den Besuch im südlichen Landkreis und ist stolz darauf das die Feuerwehren Gelchsheim, Öllingen und Osthausen. In Osthausen beispielsweise sind ca. 50 % der Einwohner  aktivbei der Feuerwehr. 

Landrat Eberhard Nuß bezog sich in seinen Grußworten auf die Bundestagswahl. Während es nach der Bundestagswahl bald ein halbes Jahr keine Bundesregierung gegeben habe, sei ein halbes Jahr ohne Bürgerschaftliches Engagement, ohne Brandschutz, ohne technische Hilfeleistung undenkbar. Ein großes Dankeschön gehe deshalb an alle Feuerwehren für ihre großartige Arbeit in vorbildlicher Weise. In Feuerwehren gebe es eine Faszination, die die Jugendlichen noch anziehe und somit für Nachwuchs sorge. Er lobte Kreisjugendwart Dominik Olbrich für seine tolle Arbeit für die Feuerwehren im Landkreis. Als Kreisjugendwart sei er Sympathieträger und Gesicht der Landkreisjugendfeuerwehr.

Kreisbrandrat Michael Reitzenstein

Kreisbrandrat Michael Reitzenstein übermittelte die Grüße der Kreisbrandinspektion und dankte der Kreisjugendfeuerwehrführung und allen Jugendwarten für ihre engagierte Arbeit.

Der Bericht von Kreisjugendwart Dominik Olbrich zeige, was Jugendfeuerwehr ausmache, nicht nur Ausbildung und Übung, sondern auch Spaß und Freude seien wichtige Bestandteile der Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Wichtig sei ihm die Zusammenarbeit der Jugend mit den aktiven Feuerwehren und die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren untereinander.

KBR Reitzenstein zeigte sich besonders erfreut über die hohen Teilnehmerzahlen bei der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und beim Wissenstest.

Weiter ging Reitzenstein auf das Thema Kinderfeuerwehr ein, die seit 01.07.2017 im Feuerwehrgesetz verankert ist. Die Kinder haben seit dieser Gesetzesänderung den gleichen  Anspruch auf den gesetzlichen Unfallschutz der Gemeinde wie die aktiven Feuerwehrdienstleistende. Es bedarf allerdings einer formellen Gründung und eines Beschlusses des Gemeinderates, zur Gründung der Kinderfeuerwehr.

Die Kinderfeuerwehr ist aber kein Bestandteil der Jugendfeuerwehr. Es handelt sich hierbei um einen anderen Ausbildungs- und pädagogischen Betreuungsansatz. Ziele sind die Brandschutzerziehung und Gemeinschaftspflege, jedoch keine feuerwehrtechnische Ausbildung. Im Landkreis gibt es derzeit 6 Kinderfeuerwehren.

Neuwahlen in der Kreisjugendfeuerwehr

Im Rahmen der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Landkreis Würzburg standen am Ende der Versammlung Neuwahlen an. Unter der Leitung von KBR Michael Reitzenstein und stellvertretenden Bezirksjugendwart Günther Rupkalvis als Wahlausschuss konnte zugig die neue Vorstandschaft der Jugendfeuerwehr gewählt werden. Abschnittsjugendwartin Nord/Ost Kerstin Stark, Abschnittsjugendwart Mitte Christian Müller, 2. Abschnittsjugendwart Daniel Wagner und Schriftführerin Bianca Köller standen aus privaten Gründen nicht mehr zu Wahl.

Nach erfolgreicher Wahl wurde neu zum Abschnittsjugendwart Nord/Ost Johannes Urlaub aus Thüngersheim, Abschnittsjugendwart Mitte Alexander Wagner aus Eibelstadt, 2. Kreisjugendsprecher Alexander Happ aus Thüngersheim und Schriftführerin Luisa Jantsch aus Veitshöchheim gewählt.

Abschnittsjugendwart West Simon Stockmann aus Leinach, Abschnittsjugendwart Süd Stefan Gruber aus Aub, Kassier Andreas Winkler aus Margetshöchheim, 1. Kreisjugendsprecherin Julia Rupkalvis aus Veitshöchheim erklärten sich zur erneuten Kandidatur bereit und wurden von der Versammlung wiedergewählt.

Am Ende der Neuwahlen bedankte sich Kreisjugendwart Olbrich besonders bei Kerstin Stark, Christian Müller und Bianca Köller für ihre hervorragende Arbeit in den Jugendfeuerwehren und überreichte als Anerkennung und großes Dankeschön ein kleines Präsent.

Schlusswort

Ein großer und respektvoller Dank geht an alle Jugendwartinnen und Jugendwarte für Ihr vorbildliches Engagement in der Jugendfeuerwehr mit dem großen Wunsch so weiter zu machen.

Text und Bild: KBM Dominik Olbrich

2018 02 HVO RUD 01

Frickenhausen - Am 20.01.2018 fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Frickenhausen am Main ein Workshop für RUD statt.

Die Teilnehmer bestanden aus verschiedenen Feuerwehren, die z.B. durch den First Responder Lehrgang gewonnen werden konnten. Zudem gab es einige Anfragen, wodurch ein Crashkurs zustande gekommen ist.

Die acht Teilnehmer aus den Feuerwehren Unterleinach, Prosselsheim, Sonderhofen, Rittershausen,  Hettstadt, Neubrunn und Frickenhausen am Main waren bereit, an einem Kurs mit Lis Böhm vom Bayrischen Roten Kreuz teilzunehmen.

Lis Böhm betreibt die RUD schon seit circa 20 Jahren und hat somit sehr viel Erfahrung. Dass es ihre Leidenschaft ist, merkt man an den vielen Tricks, die sie auf Lager hat.

Vielen Dank an Lis für die gute Zusammenarbeit!

Die Realistische Unfalldarstellung befasst sich u.a. mit dem Schminken von Wunden. Beispielsweise wurde gelernt, wie ein Bruch, eine Verbrennung oder eine Schnittverletzung dargestellt werden kann. Zudem gibt es einen sogenannten „roten Leitfaden“. In diesem steht, wie eine Feuerwehrübung gut vorbereitet werden kann.
Zur bestmöglichen Planung gehören nicht nur Mimen und Schminker, sondern auch die Räumlichkeiten, in denen geschminkt werden kann. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass es ein „Codewort“ geben sollte, für den Fall, dass es einer Mime wirklich schlecht geht und sie Hilfe braucht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beachtung des Jugendschutzes. Die Einverständniserklärung der Eltern darf bei Jugendlichen unter 18 Jahren nicht fehlen. „So haben wir nicht nur schminken gelernt, sondern auch das richtige Organisieren einer Übung.“

Eine Grundausstattung stellte der Kreisfeuerwehrverband den neuen Mitgliedern. Hierfür ein herzliches Dankeschön.

Nachdem wir ein gut ausgestattetes und nun bestens vorbereitetes Team von 12 Personen sind, würden wir uns freuen, wenn wir die Möglichkeit haben, für eine Übung zu schminken. „Übung macht den Meister“.

Ansprechpartner für die Realistische Unfalldarstellung (RUD):       
Marion Endres        0171/9918901
Marina Endres      01575/4621937

Bericht und Foto: Marion Endres

2018 01 06 kleinrinderfeld 02Die Freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld wählte eine neue Führung und hielt Rückblick auf das vergangene Jahr

Kleinrinderfeld - Mehr als 40 aktive und passive Mitglieder der Kleinrinderfelder Wehr waren der Einladung der Gemeinde zur ordentlichen Feuerwehrdienstversammlung am Samstag, dem 06.01.2018, in die Gaststätte „Zum Löwen“ gefolgt. Auf der Tagesordnung stand neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Ausblick auf die Vorhaben in 2018 auch die Wahl eines neuen Wehrführers, da Kommandant Maximilian Müller aus persönlichen Gründen für das Amt nicht mehr kandidierte.

Weiterlesen: Feuerwehrdienstversammlung 2018 in Kleinrinderfeld

sicherheitstipps fasching 2012 01Jahreswechsel steht bevor - Arbeitsreiche Nacht für Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst

Unterfranken/Würzburg - Silvester steht vor der Tür und die Vorbereitungen laufen. Die Einen planen große Feiern, um das Jahr gebührend zu begrüßen. Die Nächsten sind vielleicht schon am überlegen, welches Feuerwerk sie um Mitternacht zünden werden. Die Feuerwehren und die Polizei möchten den Zeitpunkt nutzen, um ein paar Gedanken und Tipps mit an die Hand zu geben, damit das mit dem „guten Rutsch“ auch für alle gelingt.

Weiterlesen: Tipps für sicheres Silvester

sicherheitstipps feuerwerk 01Hamburg / Würzburg - Während die einen sich Silvester in den Armen liegen und ein frohes neues Jahr wünschen, verbringen andere die Nacht in der Notaufnahme. Grund sind Verletzungen der Hände durch meist illegale Böller; sie können sich durch lediglich einen Funken selbst entzünden oder durch nicht vorschriftsmäßigen Umgang explodieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sie in der Hosentasche aufbewahrt werden, sich dort aneinander oder an Streichhölzern reiben, die ebenfalls in der Tasche aufbewahrt werden.

Weiterlesen: Schwere Handverletzungen durch Silvesterböller

sicherheitstipps winterreifenFeuerwehrverband appelliert: Umfassend vorbereiten, umsichtig reagieren

Berlin – Kilometerlange Staus auf dem Weg in den Urlaub oder zum Besuch der Lieben: Die Weihnachtsfeiertage sind prädestiniert für herausfordernde Verkehrssituationen. Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug gilt es, sich umfassend vorzubereiten und umsichtig zu reagieren.

Weiterlesen: Sicherheit im Winter: Tipps der Feuerwehr

sicherheitstipps tannenbaum 2011Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Berlin/Würzburg - Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden.

Weiterlesen: Sicheres Weihnachtsfest: Tipps der Feuerwehren

sicherheitstipps rauchmelder geschenkZum Jahreswechsel läuft wichtige Frist zur Nachrüstung aus

Berlin / Würzburg - Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist ab dem 1. Januar 2018 für alle Wohnungen in Bayern Pflicht. Bis zum Jahreswechsel müssen daher alle Bestandsgebäude nachgerüstet werden. Darauf weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) hin. Handelt es sich um Mietwohnungen, ist der Wohnungseigentümer für die Installation verantwortlich.

Weiterlesen: Rauchwarnmelder-Pflicht in Bayern

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